Beratungsbegleitung

Die Projektverantwortlichen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Förderprojekte erhalten die Möglichkeit, Beratungsstunden abzurufen, in denen sie speziell auf ihren Bedarf, ihre Situation und ihr Vorhaben zugeschnittene Informationen und Anregungen erhalten. So kommt es zu einem präzisen, passgenauen Wissenstransfer, dessen Grundlage eine angeleitete, externe Reflexion des bisherigen Prozesses ist. Dies erweist sich als deutlich wirksamer als standardisierte Seminarangebote oder schriftliche Informationen.

Der Beratungsprozess gliedert sich in die drei Phasen Kontaktaufnahme, Beratung im Projektverlauf und Projektende. Beratungsbedarf besteht in verschiedensten Themenfeldern wie beispielsweise:

Startphase

  • Beratung bei der Projekt/Konzeptentwicklung
  • Projektplan: Überprüfen der Ziele, Zielgruppe(n), Zeit- und Personalplanung, Methoden
  • Strukturierung der Schritte und strategische Tipps für die Planung
  • Offene Fragen: Was braucht ihr? Was wollt ihr? Wo und in welcher Form kann die Beratung Unterstützung bieten?
  • Beratung bezüglich Interkultureller Öffnung der Einrichtung beispielsweise Beratung bei Kooperations– und Beziehungsaufbau im interkulturellen Kontext
  • Prozessbegleitung bei der Interkulturellen Öffnung der Organisation oder Einrichtung im Sinne von Organisationsentwicklung
  • Beratung bezüglich spezieller Themen beispielsweise Gender, Gewalt, Fremdenfeindlichkeit, Verletzungen durch Diskriminierung etc.
  • Beratung zu interreligiösem Dialog, Umgang mit beziehungsweise Informationen zu verschiedenen ethnischen Gruppen

Prozessbegleitung

  • Umsetzungsplan: Modifikationen im Laufe des Prozesses d.h. Reflexion und Planänderung nach Bedarf
  • Begleitung und Unterstützung bei einzelnen Maßnahmen/Aktivitäten:
  • Finanzierungsberatung
  • Kooperations- und Netzwerkberatung
  • Infos/Kontakte zu Kooperationspartnern z.B. Vereinen, Migrantenselbstorganisationen, mögliche Brückenpersonen, Netzwerkinformationen
  • Fragen zu Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Infos zu Gemeinwesen, Zu- und Umgang mit Behörden, Lobbyarbeit
  • Coaching von Einzelpersonen oder Projektteam (Kommunikation innerhalb des Projekts)
  • Interkulturelle Fragestellungen durch Projektverantwortliche/n oder Team

Abschlussphase

  • Abschlussgespräch als Reflexion der Zielgruppen- und Zielerreichung
  • Reflexion durch Ist/Soll-Vergleich
  • Perspektiven/Nachhaltigkeit bezüglich der Fortführung des Projekts bzw. interkultureller pädagogischer Arbeit

Die Berater/innen der Projekte sind Fachpersonen, die neben ihrer Trainings– und Beratungskompetenz mehrjährige Erfahrungen in einem pädagogischen Feld und speziell in den Themenfeldern Interkultur, Integration und Migration mitbringen.
Sie nehmen dreimal pro Jahr an einem Beratungskolloquium teil, das dem Informations- und Erfahrungsaustausch und der weiteren fachlichen Qualifizierung dient. Hier werden offene Fragen besprochen und Feedback über die Projekte gegeben.